Seit über 125 Jahren!
Ein Familienunternehmen mit Tradition
Die Anfänge vor über 125 Jahren waren denkbar schwierig. Doch unsere Familie schaffte es, durch alle Höhen und Tiefen mit Unternehmergeist und Tüchtigkeit über die Generationen hinweg aus dem kleinen Handwerksbetrieb ein solides und modernes mittelständisches Unternehmen zu machen, auf das wir heute alle stolz sind.
1894
Erster Nachweis der Firma Ditsch im März 1894, durch die Meldung einer Regiebaustelle durch Bernhard Ditsch (1833-1917) an die oberbayerische „Versicherungsanstalt der Baugewerks-Berufsgenossenschaft“. Drei Angestellte sind auf der beigefügten Meldeliste vermerkt.
1901
Sohn Thomas Ditsch (1870 – 1931) erlernt ebenfalls den Beruf des Maurers, absolviert die Meisterschule und ließ sich in die Handwerkerrolle eintragen.
1907
Die Firma Ditsch beschäftigt bereits 24 Mitarbeiter.
1917
So gut wie keine Unterlagen liegen darüber vor, wie das Geschäft die ersten Jahre des ersten Weltkrieges und der Nachkriegs- und Inflationszeit überstand. In den „goldenen zwanziger“ Jahren muss es jedenfalls wieder mit der Firma Ditsch aufwärts gegangen sein.
1927
Nach dem Krieg müssen viele Gebäude neu errichtet werden. Die Firma meldet im Jahr 1927 fünf Gesellen, vier Lehrlinge und an die zwanzig angelernte Gehilfen.
1931
Der drittelteste Sohn des Firmeninhabers, Thomas Ditsch (1903-1930), war für die Nachfolge des Vaters vorgesehen. Der jüngste Sohn Franz Ditsch (1913-1980) wollte dagegen, nach der Lehr- und Gesellenzeit im elterlichen Betrieb, eine Laufbahn als Architekt einschlagen. Als jedoch Bruder Thomas (1930) und Vater (1931) innerhalb eines Jahres sterben, holt Franz Ditsch seine Meisterprüfung nach und übernimmt die Firma.
1948
Die Schwester Anna Ditsch führt die Firma über die Kriegsjahre. 1948 kehrt Franz Ditsch, acht Jahre nach seiner Einberufung aus der französischen Gefangenschaft, zurück, heiratet Ehefrau Barbara (geb. Hermann, Nassenhausen) und gemeinsam macht man sich an den Wiederaufbau.
1954
Franz Ditsch erkennt die zunehmende Bedeutung des Straßenbaus. Die Mehrzahl der Verkehrswege sind nach Kriegsende noch unbefestigt. 1954 besitzt die Firma bereits eine Teerspritzmaschine, eine Brech- und Quetschanlage und einen Lastwagen. Bauleiter Karl Müller tritt in das Unternehmen als rechte Hand von Franz Ditsch ein und prägt die Entwicklung des Unternehmens entscheidend mit.
1956
Erwerb des Grundstücks Hauptstr. 39. Dort errichtet Ditsch den neuen Firmensitz, der bis heute Bestand hat. Die Firma zählt zu diesem Zeitpunkt 130 Mitarbeiter.
1960
Der private Wohnungsbau rückt immer mehr in den Vordergrund. Als weitere wichtige Säule des Unternehmens baut Franz Ditsch eine Bitumen-Mischanlage und ein modernes Kies- und Betonwerk.
1980
Franz Ditsch stirbt völlig überraschend im 66. Lebensjahr. Sohn Franz Ditsch (geb. 1951) übernimmt im Alter von 28 Jahren, kurz nach Ende seines Ingenieursstudiums (FH), die Verantwortung für 130 Mitarbeiter. Es entwickelt sich das Geschäftsgebiet schlüsselfertiges Bauen. Es entstehen Reihenhäuser, Bungalows und Eigentumswohnungen. Es werden zwei Kanalgruppen aufgebaut und ausgestattet.
1991
Gründung der Tochterfirma BSE Ditsch Bauschutt-Entsorgungs GmbH. Mit einem eigenen Containerdienst kann ab sofort die Entsorgung von Bauschutt in der firmeneigenen Grube in Walleshausen stattfinden.
1994
Die Arbeitsbedingungen im Verwaltungstrakt werden durch einen Erweiterungsbau und eine grundlegende Renovierung erheblich verbessert. Einen großen Anteil an den Weichenstellungen der Geschäftsleitung des Bauunternehmens nimmt Bauingenieur Bernhard Einberger, der 1975 in das Unternehmen eintrat.
1995
Ankauf von ca. 9000 m2 im neu erschlossenen Gewerbegebiet Prittriching. Umsiedlung des Maschinenparks, des Waschplatzes und der Tankstelle. Zudem wird ein Hausmeistergebäude mit Besprechungsraum errichtet.
2003
Gründung der Firma TBL (Transportbeton Landsberg) zusammen mit der Firma Märker Zement.
2009
Bau eines neuen Betonwerks in Jedelstetten.
2016
Elisabeth Ziegler, geb. Ditsch, tritt in die Geschäftsleitung ein.
2017
Die BSE-Bauschutt Entsorgungs GmbH u. Co.KG eröffnet im Sommer einen neue Entsorgungsgrube der Deponieklasse 0 in Walleshausen und kann ab sofort primär nicht verwertbare mineralische Bauabfälle und industrielle Abfälle mit Inertstoffqualität sowie Aushubmaterial, das anderweitig nicht verwertet werden kann, fachgerecht und umweltfreundlich entsorgen.
Außerdem ersetzt eine neue Z1.1. Grube in Wabern die bisherige Z1.1. Grube in Walleshausen.
Insgesamt entsteht ein neues Fassungsvermögen von rund 500.000 Kubikmetern.
2019
2019 feiert das Unternehmen 125-Jahre Firmengeschichte.
Momentan beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Kieswerk, Bitumen-Mischanlage und Bauschuttentsorgung.
2023
Josef Ditsch tritt in die Geschäftsleitung ein.
Das Lager und die Werkstatt ziehen in unseren Bauhof im Gewerbegebiet.